Freigegeben Organisation: Versuchstechnik LK-Technik Mold

Unkrautregulierung: InRow-Hackgerät vs konventionelles kamerageführtes Hackgerät

Auf einem Pilotbetrieb im Ölkürbisanbau wird ein konventionelles, kamerageführtes Hackgerät (Fronthacke, kombiniert mit manueller Nacharbeit) einem InRow-Hackgerät gegenübergestellt (Samo Vario Chop KI), delches zusätzlich zur Fronthacke oder solo eingesetzt wird und Beikraut mit...

Kennzahlen
5 Kennzahlen
Dimensionen
Ökonomie, Agronomie, Ökologie
Versuchsjahr
2026
Bild zu Unkrautregulierung: InRow-Hackgerät vs konventionelles kamerageführtes Hackgerät

Use Case

Inhaltliche Beschreibung

Leistungsversprechen / Funktion

Weniger Handarbeitsaufwand nach der maschinellen Bearbeitung, bessere Unkrautkontrolle durch gezielte Erfassung und Beseitigung von Beikraut direkt in der Reihe, geringere Kulturschäden sowie ein praxistauglicher, wirtschaftlich darstellbarer Maschineneinsatz mit einfachem Handling und zuverlässiger Pflanzenerkennung.

Zielgruppe
Betriebe mit Reihenkulturen und hohem Unkrautregulierungs-/Handarbeitsaufwand, die Fronthacke bereits im Einsatz haben oder eine Investition in ein KI-gestütztes InRow-Hackgerät prüfen.
Technische Herausforderung
Konventionelle Hackgeräte hacken nur zwischen den Reihen – direkt in der Pflanzenreihe muss das Unkraut per Handarbeit entfernt werden, was viel Arbeitszeit kostet und bei unzureichender Nacharbeit zu Restverunkrautung führt. Der Samo Vario Chop KI soll diese Lücke schließen: Er erkennt Kulturpflanze und Beikraut per Kamera/KI auch innerhalb der Reihe und entfernt das Unkraut dort mechanisch, ohne die Kultur zu schädigen – die technische Herausforderung ist präzise InRow-Erkennung und -Bearbeitung, die zuverlässig genug ist, um Handarbeit zu ersetzen.
Zielbezug

Reduktion von Arbeitszeit- und Personalkosten in der Unkrautregulierung bei gleichzeitig verbesserter Kulturführung. Nachhaltigkeitsziel: mechanische statt chemischer Unkrautregulierung und damit Reduktion des Herbizideinsatzes im Ackerbau.

Tabelle

Leistungskennzahlen in der Tabelle

Die Bedeutung der Basiswerte kann je nach Use Case abweichen. Üblicherweise gilt:

Was bedeuten die vier Basiswerte?
Referenzwert
Orientierungs- oder Erwartungswert ohne Technologie.
Zielwert
Erwarteter Wert mit Technologie bzw. Leistungsversprechen; noch kein Nachweis eines gemessenen Versuchsergebnisses.
Kontrollvariante
Im Versuch beobachteter oder gemessener Wert ohne Technologie.
Versuchsvariante
Im Versuch beobachteter oder gemessener Wert mit Technologie.

R → Z vergleicht Referenzwert und Zielwert. K → V vergleicht Kontrollvariante und Versuchsvariante.

„Nicht angegeben“ bedeutet, dass kein Wert vorliegt. „Nicht berechenbar“ erscheint bei einer Veränderung, wenn ein Wert des Vergleichspaars fehlt oder der Ausgangswert 0 ist.

Seitlich scrollen, um alle Spalten zu sehen.

Name / Indikator Dimension Einheit Referenzwert Zielwert Veränderung Referenzwert → Zielwert Kontrollvariante Versuchsvariante Veränderung Kontrollvariante → Versuchsvariante
Anschaffungskosten Ökonomie € 0 80.000 Nicht berechenbar 0 80.000 Nicht berechenbar
Arbeitszeitbedarf Agronomie h/ha 10,67 3 -71,88 % 10,67 0,667 -93,75 %
Kosten je Hektar Ökonomie €/ha 180 54 -70 % 180 74 -58,89 %
Restverunkrautung Ökologie % 3,4 0 -100 % 3,4 5,5 61,76 %
Restverunkrautung (nach maschinellem Hackdurchgang) Ökologie % 32 0 -100 % 32 10 -68,75 %

Diagramm

Leistungskennzahlen im Diagramm

Die Diagrammansichten zeigen die eingetragenen KPI-Werte und die berechenbaren Veränderungen.

KPI-Diagramm Abweichung vom Referenz-/Kontrollwert [%]

Sie können zwischen der kompakten Prozentansicht und der Rohwertansicht mit öffentlichen Varianten wechseln.

Der Export steht nur in der Kompaktansicht zur Verfügung.
Wert / 2026
R→Z = Referenzwert → Zielwert K→V = Kontrollvariante → Versuchsvariante

Seitlich scrollen, um alle Kennzahlen zu sehen.

Nicht berechenbare Werte werden in der Tabelle als „Nicht berechenbar“ ausgewiesen. Echte 0 % werden im Diagramm bewusst auf der Nulllinie markiert.